„Frauen der Reformation: Katharina von Bora“

Spannend wie der Lebensweg von Martin Luther verlief auch der seiner Frau: Katharina von Bora wurde 1499 als Tochter eines verarmten Adligen geboren und kam als Kind ins Kloster. Unter dem Einfluß der Reformation floh sie mit anderen Nonnen nach Wittenberg. 1525 heiratete sie Martin Luther. Dem Ehepaar wurden sechs Kinder geboren, von denen vier das Erwachsenen-alter erreichten. Die „berühmteste Pfarrfrau der Welt“ führte nicht nur einen großen Haushalt, sondern sie war ihrem Mann eine unentbehrliche Gefährtin und Beraterin.

Im Gottesdienst am Reformationstag, dem 31. Oktober um 10.00 Uhr in der St. Andreas-Kirche werden wir von Katharina von Bora zu hören und zu sehen bekommen. Der Gottesdienst wird gestaltet von Pastorin Annegret Thom, Carolin Köhn und Tim Eggers.

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Gockengeläut in Dithmarschen

Kirchenglocken läuten am Internationalen Friedenstag

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Glocken läuten für den Frieden

Zusammen mit vielen anderen Glocken in Europa werden die drei Glocken der St. Andreas-Kirche in Weddingstedt am Freitag, 21. September um 18.00 Uhr für den Frieden läuten. Wie wir mit unserer Sehnsucht nach Frieden der Welt in den Ohren liegen können, schreibt Pastorin Sandra Ruge-Tolksdorf im Wort zum heutigen Sonntag.

https://www.boyens-medien.de/dithmarschen/nachbarn/artikel/wort-zum-sonntag/der-welt-in-den-ohren-liegen.html?tx_news_pi1%5BactbackPid%5D=&cHash=d1313d8ad9c2a9815e56d8e7a8b80f77

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Gott schreibt auch auf krummen Wegen gerade

„Weit bist du ja nicht gerade gekommen“, sagte mir vor kurzem eine Freundin und lachte mir ins Gesicht. „Nur 5 km von Weddingstedt bis Wesseln hast du geschafft“.

Tatsächlich bin ich 1995 mit Mann und zwei damals noch kleinen Kindern in das 2.Pastorat in Weddingstedt gezogen. Meine 1.Pfarrstelle führte mich ins Heider Krankenhaus, in dem ich insgesamt 16 Jahre lang Seelsorgerin war. Ich bin bis heute im Kirchenkreis Dithmarschen geblieben, habe allerdings die Orte gewechselt, in denen ich gearbeitet und gewohnt habe. Zwei Jahre war ich in der Kirchengemeinde Meldorf tätig.

Seit 2014 bin ich Pastorin in Windbergen und Gudendorf und hatte bis vor kurzem zusätzlich ein Pflegeheim in Marne zu betreuen sowie die Astrid-Lindgren-Schule in Meldorf.

Ab 1.Juli bin ich wieder Pastorin in der Kirchengemeinde Weddingstedt. Ich werde zuständig sein für den Bezirk Wesseln, dort zweimal monatlich mit Ihnen Gottesdienste feiern, zusammen mit den Seniorinnen und Senioren den Geburtstagskaffee trinken, Kinder taufen und Eheleuten den Segen zusprechen.

Da ich gleichzeitig Pastorin in Windbergen-Gudendorf bleibe, werde ich meine Zeit und Kraft einteilen müssen, um beiden Kirchengemeinden gerecht zu werden.

„“ – an dieses Sprichwort muss ich denken bei meiner Rückkehr in die Kirchengemeinde Weddingstedt. Gott achtet nicht darauf, welche Wege wir gehen, ob sie gerade oder krumm sind, zielführend oder auch in einer Sackgasse endend … ihm ist nicht wichtig, ob wir weit voran kommen oder niemals unseren Wohnort verlassen.

Gott biegt auch nicht unsere krummen Wege wieder gerade. Viel wichtiger ist: Er geht die Wege mit, für die wir uns entscheiden. Gott begleitet uns und lässt uns seinen Segen spüren. So freue ich mich, wieder hier zu sein. Ich freue mich auf Begegnungen mit Ihnen in der Kirche oder bei anderen Gelegenheiten.

Ihre Pastorin Maike Engelkes

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Tschüss und Danke!

Pastoren-Ehepaar Axt wechselt nach Ostholstein

St. Michaelisdonn/Wesseln – Für das Pastoren-Ehepaar Bettina (29) und Felipe Axt (36) wird Dithmarschen immer etwas Besonderes bleiben: Hier haben sie ihre ersten Pfarrstellen angetreten, hier haben sie sich kennen- und lieben gelernt. Ende Mai verlassen sie den Kirchenkreis gemeinsam, um künftig in Ostholstein zu wirken.

Die 29-Jährige Pastorin, bislang im Pfarrbezirk Wesseln der Kirchengemeinde Weddingstedt sowie in Heide tätig, hat sich erfolgreich auf eine Stelle in Burg auf Fehmarn beworben. Neben der üblichen Gemeindearbeit wird sie sich dort dem Thema „Kirche und Tourismus“ widmen. Für Bettina Axt ein bekanntes Terrain: Sie hat schon zu Studienzeiten auf Fehmarn Urlaube verbracht und in den Semesterferien gearbeitet. Felipe Axt begleitet sie und wird ebenfalls als Pastor im Kirchenkreis Ostholstein tätig sein. Auch wenn sein genaues Stellenprofil bislang noch nicht feststeht, wollte er eine räumliche Trennung mit einer solchen Entfernung auf jeden Fall vermeiden. „Wir wohnen jetzt an zwei Orten und freuen uns auf einen gemeinsamen Lebensmittelpunkt.“ Und schließlich ist die Veränderung für ihn auch eine Rückkehr: Ostholstein ist seine Heimat – Felipe Axt ist in Neustadt geboren. Die Vakanzen in St. Michaelisdonn und Wesseln/Heide sollen möglichst kurz gehalten werden. Propst Dr. Andreas Crystall: „Wir bemühen uns sehr um eine rasche Wiederbesetzung der beiden Stellen.“

Der 36-Jährige Felipe Axt kam vor sechs Jahren nach seinem Vikariat in Kiel nach St. Michaelisdonn, um seine erste Pfarrstelle anzutreten. „Ein Sprung ins kalte Wasser“ sei das gewesen, erzählt er, allerdings mit positiven Überraschungen. So seien die Dithmarscher keineswegs so verschlossen, wie ihnen mitunter nachgesagt wird. „Ich habe hier in den sechs Jahren viele freundliche und offene Menschen kennengelernt“, sagt Felipe Axt, der auch außerhalb des Gemeindelebens schnell zum Dorf gehörte, sei es im Tennisverein oder dem Traditions-Kegelklub „Klick Klick“.

Ein knappes Jahr lang war er Pastor in St. Michaelisdonn, als es die Vikarin Bettina Fritsch aus Franken in den Nachbarort Eddelak zog. Mit dem Ende ihrer Ausbildung wechselte sie die Gemeinde, war fortan als Pastorin in Wesseln und Heide tätig. „Feine Menschen“ habe sie dort kennengelernt, sagt sie, „die im hohen Maße Verantwortung für ihre Gemeinde übernommen haben.“

Im vergangenen Jahr haben sie geheiratet, gemeinsam werden sie Dithmarschen nun verlassen. Felipe Axt wird in St. Michaelisdonn am 26. Mai (17 Uhr) in einem Gottesdienst verabschiedet, Bettina Axt einen Tag später in Wesseln (27. Mai, 14 Uhr). Was nehmen die beiden mit aus Dithmarschen nach Ostholstein? „Uns!“, sagt Felipe Axt. Und die Gewissheit, „dass Kirchengemeinde ein lebendiger Ort ist, in dem Gemeinschaft gelebt wird.“

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Familienkirche in Weddingstedt

In der St. Andreas-Kirche wird am Sonntag, den 11. März der erste Gottesdienst der Familienkirche gefeiert. Zur Familienkirche sind Kinder und Erwachsene eingeladen, so dass Jung und Alt gemeinsam Gottesdienst feiern. Was vermeintlich speziell für Kinder gedacht sein mag, ist oft gerade für Erwachsene besonders schön: Geschichten aus der Bibel hören ? auf unterschiedliche Art erzählt, vorgelesen, vorgespielt. Leichte und eingängige Lieder singen. Mit einfachen Worten beten. Weiterlesen

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