Rotalgen an der St. Andreas-Kirche

Wie einigen schon aufgefallen sein wird, sieht insbesondere der Westgiebel unserer Kirche verschmutzt aus und ist mit Algen bewachsen. Wenn man genauer hinsieht, sieht man auch Flecken und Risse. Da die Kirche erst vor zehn Jahren renoviert worden ist, haben wir uns entschlossen zunächst eine Fachfrau zu Rate zu ziehen. Frau Friedrichsen, eine Restauratorin, stellte fest, dass eine Salz- und Feuchtebelastung die Ursache für die Putz- und Anstrichschäden ist. Die Kirche ist unter der Fassade zum Teil sehr feucht. Das Problem ist eine Materialunverträglichkeit des historischen Kalk-Gips-Mörtel mit dem bei Renovierungen verwendeten Trassmörtels. Diesem Trassmörtel wurde eine Salz- und Sulfatbeständigkeit und eine Verträglichkeit mit dem historischen Mörtel vom Hersteller bescheinigt. Das dies nicht so ist, wurde erst nach der letzten Renovierung bekannt. Wir haben uns daher entschieden, jetzt die Kirche nachhaltig in Stand zu setzen. Dafür müssen aber erst einmal genaue Analysen stattfinden und Fachleute zu Rate gezogen werden. Es wird daher einige Zeit dauern bis die Kirche wieder richtig weiß strahlen wird. Aber wir sind gemeinsam mit dem Bauamt des Kirchenkreises dran.

Bente Seidel

Neuer Alltag?

Sonderartikel

Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot und Hygienemaßnahmen bestimmen unseren Alltag. Wir feiern Gottesdienste anders, als wir es gewohnt sind, manche Gruppen und Kreise müssen weiterhin pausieren.
Das Kirchenbüro ist geöffnet von Montag-Donnerstag von 9.00-11.00 Uhr. Bitte tragen Sie einen Mund-Nasenschutz und halten die Abstandsregeln ein. Rufen Sie gerne an unter 0481/5409 oder schreiben eine Email an weddingstedt@kirche-dithmarschen.de

Johann Hagenah, Vorsitzender des Kirchengemeinderates
Bente Seidel, Vorsitzende Ortsausschuss Weddingstedt

Christine Lensch, Vorsitzende Ortsausschuss Wesseln
Annegret Thom, Pastorin
Benjamin Thom, Pastor


Restaurierung des Chorgestühls in der St. Andreas-Kirche

Mit 61 Bildtafeln ist in unserer Kirche das Chorgestühl im Altarraum bemalt. 20 von ihnen wurden in diesem Sommer erfolgreich restauriert. Eine Oberflächenreinigung, die Abnahme störender Übermalungen und die behutsame Ausführung von Retuschen sorgen dafür, dass die qualitätvollen Malereien aus dem 17. Jahrhundert wieder gut zu erkennen sind. Die Bilder zeigen das Leben Jesu und verkünden das Evangelium auf eine besondere Weise.
Zwei Drittel der Maßnahme wurden durch die Landeskirche und das Landesamt für Denkmalpflege finanziert. Der Förderverein „Unsere Kirche (in) Weddingstedt“ unterstützte die Kirchengemeinde mit einer großzügigen Spende. Wir sagen herzlichen Dank!
Im nächsten Jahr soll die Maßnahme fortgesetzt werden.